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Isabelle Härle knackt die EM-Norm Saulgau (mac) – Mit Isabelle Härle, Tina Knäpple und Clemens Rapp waren gleich drei aus Bad Saulgau stammende Schwimmer beim Weltcup auf der Kurzbahn am vergangenen Wochenende in Berlin im Einsatz. Am Ende standen sieben Bestzeiten bei sieben Starts. Tina Knäpple feierte ihre Premiere bei einem solchen Großereignis. Sie hatte sich mit ihren Zeiten bei den württembergischen Meisterschaften für das Meeting in Berlin empfohlen, als sie die vorgegebenen Richtzeiten unterboten hatte. „Natürlich war Tina tierisch nervös, sie hat die ganze Zeit geredet, ist umhergelaufen“, erinnert sich Trainer Tobias Frey an die beiden Tage von Berlin. Aber trotzdem: Sowohl auf der 100- als auch auf der 200-Meter-Delfinstrecke unterbot die 17-Jährige ihre Bestzeiten. Über 100 Meter Schmetterling blieb sie in 1:02,08 Minuten 0,3 Sekunden unter ihrer Bestzeit und wurde am Ende 32. des Gesamtklassements -- gegen durchweg erfahrener Konkurrenz. Über die doppelte Strecke verbesserte sie den Vereinsrekord von Isabelle Härle in 2:14,61 Minuten und war um eine Sekunde schneller als bisher. „Natürlich ist Isabelle Härle das damals ohne den schnellen Anzug geschwommen und auf der Langbahn, aber die Zeit von Tina ist toll“, urteilte Frey in der Rückschau am Montag. Im Gesamtklassement landete Tina Knäpple auf Rang 18. Isabelle Härle, inzwischen für den SV Nikar Heidelberg startende Schwimmerin aus Bad Saulgau, lieferte zwei unterschiedliche Leistungen ab. Über die 800 Meter Freistil am Samstag konnte sie in 8:28,02 Minuten durchaus zufrieden sein, steigerte sie doch ihre eigene Bestmarke um zwei Sekunden und belegte im Schlussklassement Rang sieben. Unzufrieden war sie dagegen mit ihrer Zeit über 400 Meter Freistil. Zwar verbesserte sie ihre Bestmarke in 4:12,82 Minuten um drei Sekunden. „Aber über 800 Meter Freistil ist sie die ersten 400 fast schneller angegangen, als sie über 400 geschwommen ist, sagte Tobias Frey. Am Ende reichte die Zeit zu Rang 17. Mit ihrer Leistung über 800 Meter Freistil unterbot Isabelle Härle bereits die Norm für die Kurzbahn-Europameisterschaft im Dezember. „Jetzt muss sie bei den deutschen Meisterschaften noch unter die besten Zwei kommen, dann müsste sie bei der EM dabei sein“, sagt Frey. Jetzt wartet die DMS Clemens Rapp lieferte seine beste Leistung in Berlin über 200 Meter Freistil ab. „Die 1:45,09 Minuten sind hoch einzuschätzen“, ordnete Frey die Zeit des 20-Jährigen ein. „Er war zweitbester Deutscher und nochmals eine Sekunde schneller als in Moskau. Die Frage wird nun sein, wie er diese Zeit auf die Langbahn bringen kann.“ Im Gesamtklassement belegte Rapp über 200 Meter Freistil, der am besten besetzten Veranstaltung während der Tage von Berlin, Rang 17. Zwar war Rapp über 400 Meter Freistil als Dreizehnter noch um vier Plätze besser klassiert und er steigerte seine Bestzeit in 3:44,07 Minuten um sechs Sekunden, trotzdem schätzt Frey die 200-Meter-Leistung höher ein. „Jetzt sind wir gespannt, was passiert, wenn am 1. Januar die Anzüge nicht mehr zugelassen sind und die Schwimmer in normalen Hosen starten müssen.“ Nächstes Ziel für das Bad Saulgauer Trio ist die Deutsche Kurzbahn-Meisterschaft in Essen Ende November. Darüber hinaus starten Clemens Rapp und Tina Knäpple am kommenden Wochenende in der ersten Runde der Deutschen Mannschafts-Meisterschaft (DMS) mit den Schwimmern des TSV Bad Saulgau. (Erschienen: 16.11.2009) |
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